GeoService-Portal

Ihre Geo-Daten-Infrastruktur

Historie

Erfolg des GeoService Portal

Das GeoService-Portal wurde in 2002 als Geo Plattform zur einfachen Nutzung von Geodaten für Infrastrukturbetreiber konzipiert. Unser Kriterium für die Auswahl und Konzeption des Systems war eine einfache Anforderung:

"Zwei "Weizen" müssen reichen, um einen Bürgermeister in der Lage zu versetzen
Geodaten für seine täglichen Anforderungen nutzen zu können."

Im Mai erfolgte die Systemauswahl, am 31.Juli die Systementscheidung, im September wurde das GeoService-Portal erstmals der Öffentlichkeit präsentiert und Ende November war die Kommune Ilmmünster mit ca. 2.000 Einwohner als erste Online. Unsere Entscheidung im Jahre 2002 eine Web Lösung zu etablieren, konnte man als mutig bezeichnen, da die Netzgeschwindigkeit noch meilenweit von modernen Breitbandlösungen entfernt war. Dank unseres Partners GIS Quadrat aus Österreich, konnten wir aber bereits damals nicht nur das Geschwindigkeitsproblem durch intelligentes Geocaching überwinden sondern eine 100% Ausfallsicherheit sowie eine mobile Offline Version eines Web GIS anbieten.

Entscheidend war für unser Geschäft der Ansatz nicht Softwarelizenzen zu verkaufen sondern die Nutzung als Service für Unternehmen anzubieten, wobei die Wörter Cloud oder SAS (Software as Service) zu diesem Zeitpunkt eigentlich noch gar nicht erfunden waren.

"Im übrigen brauchten wir mit dem GeoService-Portal keine zwei Weizen um 
einem Anwender die einfache Nutzung von Geodaten nahe zu bringen."

Heute, 14 Jahre später, wird das GeoService-Portal von mehr als 1.000 Mitarbeitern in fast 100 Kommunen, Zweckverbänden, Stadtwerken und Regionalversorgern tagtäglich eingesetzt und stellt einen wichtigen Baustein für die breite Nutzung von Geodaten. wie auch die zentrale Plattform für unsere e-Business Services dar. Alle unsere Portale und Anwendungen basieren heute auf der innovativen Technologie des GeoService-Portals.

Kernaufgabe des GeoService-Portals

Portal zur einfachen und Nutzung und Analyse von Geodaten in einer Region

Eine kurze Übersicht über die Funktionen des GeoService-Portals:

  • Das GeoService-Portal ist im Kern ein (Geo-) Data Warehouse in welchem Daten von allen verschiedenen Systemen gebündelt werden.
  • Zur Integration der (Geo-) Daten stehen eine Reihe von Konnektoren und Schnittstellen zur Verfügung um aus Daten aus verschiedensten Systemen manuell, teilautomatisiert oder vollautomatisiert integrieren zu können. Damit war es frühzeitig möglich  regionale Portale zu schaffen und im Sinne einer Geodaten Infrastruktur gemeinsam Daten zu nutzen.
  • Die einfache Bedienung der Client wie auch die hochwertigen analytischen Funktionen sind die nach wie vor beispielgebend  für viele Mitbewerber.


  • Die zugrundeliegende Geo Cache Technologie des GeoService-Portals ermöglichte erstmals Web Services als Basis für Infrastrukturbetreiber zu nutzen, da dadurch das System auch offline einsetzbar ist. Damit ist gewährleistet, dass das System bei einem Internet Ausfall weiter genutzt werden kann und auch mobil in einem Funkloch seine Dienste bereit stellt. Zudem konnten die notwendigen Bandbreiten für eine Internet GIS damit auf ein Minimum reduziert werden. 
  • Ein weiterer Vorteil ist die einfache Ergänzung der Anwendung durch jeden Anwender um eigene Ebenen.
  • Basis des GeoService-Portals sind die Res Publica Intranet (RPI) Produkte von. GISQuadrat in Wien, die von Intergraph übernommen und weiterentwickelt wurden..
  • Das GeoService-Portal als smarte WebGIS Anwendung vereinigt seit 2002 Web Technologie mit den Vorteilen eines lokalen GIS Systems.

Das neue GeoService-Portal

Von der WebGIS Lösung zum INSPIRE basierenden GeoPortal der Zukunft. Beim neuen GeoService-Portal wurde das Basissystem komplett erneuert sowie die Systemphilosophie geändert.

Der Client des GeoService-Portals war der Pfeiler für alle anderen Anwendungen der ISP. Mit dem Wechsel der Basistechnologie (RPI) von Intergraph auf den Nachfolger Geo Media Smart Client (GMSC) von Hexagon.Geospatial wurde nicht nur die Oberfläche an moderne Anforderungen angepasst sondern stehen in Zukunft auch erheblich mehr Funktionen im Konstruktions- und Vermassungsbereich zur Verfügung, die die Grenze zwischen dem Smart Client und einem vollwertigen lokalen GIS kaum mehr erkennen lassen.

Da die Anforderungen der Kunden der ISP in Bezug auf die Einbindung von INSPIRE  Web Services wie auch in Bezug auf Schnittstellen weit über die Standardfunktionalität des GMSC hinausgingen, wurde von ein eigener e-Business Client geschaffen und damit können wir in Zukunft flexibel auf alle Kundenwünsche eingehen.

Wichtigste Änderung: Das WEB GIS startet nicht mehr alle Anwendungen, sondern der e-Business Client steuert alle Aktivitäten und unter anderem auch den Smart Client. Der e-Business Client wurde komplett neu geschrieben und basiert deshalb auf den neuesten Erkenntnissen zur Entwicklung von portablen Anwendungen. Das GIS System wird nun vom e-Business Client aus gesteuert, Diese Technologie ermöglicht die Integration verschiedener lokaler und web basierender GIS Anwendungen in gleich bleibenden  Anwendung. So können auch mobile Umgebungen wie Android oder IOS mit eigenen GIS Komponenten bedient werden.

Das (Geo-) Data Warehouse des neuen GeoService-Portals basiert konsequent auf den Standards der OGC und von INSPIRE. Die Basissoftware des GMSC sowie die ISP eigenen Konnektoren auf Basis FME, CISS und anderen Tools wurde durch einen UNMapServer ergänzt und alle Komponenten so integriert, dass ein In- und Output in fast allen Formaten offline wir online möglich ist. Damit können nicht nur unsere Web Services von Dritten genutzt werden, sondern auch Daten in fast beliebigen Formaten und Web Services  von Dritten einbinden.